Da ab dem kommenden Schuljahr wieder neun Jahrgänge an unserer Schule lernen dürfen, wird das Schulhaus um einen Anbau im Süden erweitert.
Erst vor Kurzem haben die Arbeiten für den Erweiterungsbau am Willibald-Gluck-Gymnasium begonnen. Landrat Willibald Gailler machte sich zusammen mit seinen Mitarbeitern, Kreiskämmerer Markus Mederer, Liegenschaftsmanager Tobias Schneider und Thomas Klein, Sachgebiet kreiseigener Hochbau, sowie dem Abteilungsleiter Kreisentwicklung, Michael Gottschalk, ein Bild von den Arbeiten. Und auch Schulleiter Oberstudiendirektor Frank Fiedler ließ sich von Fabian Beyer und Katharina Ferstl von der Firma Max Bögl die Modulbauweise erläutern.
Obwohl das Willibald-Gluck-Gymnasium erst vor zehn Jahren neu erbaut wurde, erfordern der Beschluss der Bayerischen Staatsregierung zur Rückkehr vom achtjährigen zum neunjährigen Gymnasium und die damit verbundenen steigenden Schülerzahlen eine Erweiterung der Schule. Die bauliche Umsetzung erfolgt sehr wirtschaftlich durch serielle Modulbauweise. In den letzten Tagen wurden 36 vorgefertigte Module zur Baustelle geliefert und montiert. So entstand in kürzester Zeit ein zweigeschossiges Gebäude, in dem 10 Klassenzimmer untergebracht werden. Derzeit wird der vorgelagerte Flurbereich mithilfe einer Stahlbeton-Halbfertigteilbauweise errichtet. Anschließend wird der Dachstuhl aufgebaut. Danach beginnen gleichzeitig die Arbeiten an der Fassade und im Innenausbau. Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf 4,4 Mio. Euro.
„Die Erweiterung des Willibald-Gluck-Gymnasiums ist nicht nur eine bauliche Maßnahme, sondern auch ein bedeutender Beitrag zur Qualität der Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler. Wir stellen damit sicher, dass unsere Kinder und Jugendlichen weiterhin ein modernes Lernumfeld haben und der steigende Bedarf bestmöglich gedeckt wird“, so Landrat Willibald Gailler beim Baustellentermin.
Der Landkreischef dankte auch dem Freistaat Bayern und der Regierung der Oberpfalz, die das Projekt mit 50% fördern.
Die gesamten Arbeiten am Erweiterungsbau werden im Spätsommer 2025 abgeschlossen sein, sodass die Schülerinnen und Schüler zum Schuljahresbeginn 2025/2026 die neuen Räume nutzen können.